Naturtag, das heisst «fötzele» im Wald und gleichzeitig Wege frei schneiden bei Bedarf. Das heisst auch Biotoppflege, die vom NVU übernommen wird. Diesmal müssen uralte Schwarzdornsträucher, die inzwischen die Ausmasse von Bäumen erreicht haben, teilweise auf Stock zurückgesetzt werden. Zum Glück ist trotz Regen eine stattliche Anzahl Helfende gekommen. Der Platz für den Aufbau eines Asthaufens ist bereits freigemäht. Das geschnittene Holz wird nun grob sortiert und mit den dickeren Stämmen ein Fundament für einen gewaltigen Asthaufen gelegt. Darüber kommen dann die Äste und Wurzelaustriebe.

Schwarzdorngebüsch und was daraus geworden ist: ein beachtlicher Asthaufen!
Eine weitere Baustelle ist der wuchernde Hartriegel, der sich entlang des Waldes ausbreitet. Unendliche viele Wurzelausschläge müssen beseitigt und aufgeschichtet werden. Eine ansehnliche Fläche wird nach und nach freigeschnitten.

Nebst der Arbeit bleibt noch Zeit und Kraft für kurze Gespräche und Spass.
Beim Amphibienweiher sind zwei mit Gummistiefeln ausgerüstete Helfende daran, im fast gänzlich ausgetrockneten Weiher mit Gabeln das Hornkraut zu entfernen, damit die Kaulquappen im nächsten Frühjahr wieder einen wohnlichen Weiher haben. Das ist eine schweisstreibende Arbeit! Respekt und Dank dafür!

Den Abschluss bildet ein gemütliches Zusammensein bei Kaffee und Gipfeli.

Inzwischen ist aus dem Nieseln Regen geworden und so sind alle froh, dass wir nun zur gedeckten Feuerstelle hinaufsteigen können, wo uns Suppe, Wurst und Brot sowie Kuchen erwarten. Das tut gut – und vom geschützten Plätzchen aus, ist der Regen sogar willkommen nach der langen Trockenheit.
Text und Bilder: Ruth Macauley
