Dieser Weidenstrauch ist speziell! Als einzige Weidenart hat sie eine abwischbare bläuliche Wachsschicht auf ihren Zweigen. Wozu dient diese Wachsschicht? Das bleibt ein Geheimnis.

Nach diesem kurzen botanischen Exkurs wandern die zahlreich erschienen Helferinnen und Helfer zur Uferschwalbenwand, wo die ein- und ausfliegenden Vögel ausgiebig beobachtet und bewundert werden. Gleich östlich davon liegt unser Einsatzgebiet. Die Menge an Berufkraut hat deutlich abgenommen, der Erfolg der jährlichen Jäterei wird sichtbar! Die inzwischen routinierte Gruppe benötigt weder Einführung noch Instruktion und macht sich sofort mit Ausstechwerkzeug und Plastiksack an die Arbeit. Es ist ein frohes Arbeiten, auch wenn die Hitze drückt. Zum Glück hat es genug Wasser zur freien Verfügung. Unser Hauptgebiet ist recht bald sauber, so dass westwärts weitergearbeitet wird.

Nun, da wir am Ufer des naturnahen Gewässers sind, gibt es immer wieder schöne Ausblicke, Vogelstimmen zu hören und spezielle Pflanzen, so dass das Naturerlebnis nicht zu kurz kommt.

Als dann die Hitze zu sehr brennt und die Arbeitslust abnimmt, begeben wir uns zum gemütlichen Abschluss. Ein Apéro, gestiftet von der Gemeinde Flumenthal, gemütliches Beisammensein, Plaudern und Fachsimpeln lassen den Anlass ausklingen.

Ein grosses Dankeschön allen Helferinnen und Helfern sowie der Gemeinde für den Apéro!
Text und Bilder: Ruth Macauley
