Frühlingsexkursion vom 17. April 2021:

Frühlingserwachen in der Tierwelt (Leitung Rolf Amiet)

 

Vom Treffpunkt an der Hubersdorferstrasse geht es ostwärts durch den Wald. Da, ein spezieller Nistkasten: Der ist für den Baumläufer, der direkt vom Stamm in sein Zuhause schlüpft.

  

Die Bise geht, es ist kalt. Trotzdem können wir einige Vögel beobachten:

An der Abzweigung liegt ein vom Alter morsch gewordener umgestürztes Stück Baumstamm. Offensichtlich wurde er über längere Zeit von den Spechten als Nisthöhle genutzt.

Wir folgen einem schmalen Pfad und treten in eine andere Welt. Schatten und Feuchtigkeit sind prägend. Die zunächst von Roter Pestwurz dominierte Wiese wird abgelöst von Gras und gesäumt von Büschen und Bäumen. Lehmige Feuchtstellen und ein kleiner Weiher tragen zur beschaulichen Atmosphäre bei. Neben der Pestwurz blühen Schlüsselblumen und Gold-Hahnenfuss, während die Knospen des Bärlauchs noch geschlossen sind.

Über die Brücke – und schon sind wir wieder in einem anderen Lebensraum: Landwirtschaftlich genutzte Flächen und ein Krautsaum am Rand der Uferbestockung der Siggern. Das Weglein nähert sich dem Bachlauf und wir dringen nun ein in den bewaldeten Uferbereich. Hier hat der Biber seine Spuren hinterlassen.

Der kleine, romantische, von Gebüsch fast komplett verborgene Wasserfall ist leider für Fische unüberwindbar, es bräuchte eine Fischtreppe.

 Noch einmal überqueren wir den Bach und gelangen ins Reich der Wasseramsel.

Leiderist sie nicht zu Hause.

Noch etwas weiter unten entdeckt Koni einen Mittelspecht, der an seiner roten Kappe
gut erkennbar ist. Aber Achtung, auch junge Buntspechte trage rote Käppchen!
Der Teich mit den Sitzbänklein rundum lädt zur Pause.
Ein paar Schritte weiter ertönt vielfältiges Gezwitscher, das gemeinsam bestimmt wird:

 Über die Treppe und das Quartier Gruebenacker in Flumenthal wandern wir bei mittler-weile deutlich angenehmeren Temperaturen zur letzten Station, zu Sepps Baumschule.

Ein Naturparadies!

Nach der abwechslungsreichen Exkursion bleibt der Dank an Rolf für die Leitung: Merci vüumal!